Edge of Tomorrow


Endlich eine Rolle die Tom Cruise gerecht wird. Als arroganter und ängstlicher Medien-Major Bill Cage soll Tom Cruise hier in den Kampfeinsatz und das erste was ihm einfällt ist ist sich zu drücken. Er schafft es tatsächlich sehr unsympathisch rüber zu kommen und man konzentriert sich mehr auf seine Umgebung. Der Master Sergeant der trotz seiner extrem militärischen Art sympatischer wirkt und auch der Rest der „Gruppe J“ die alle sehr chaotisch sind wachsen einem schneller ans Herz als der Protagonist, von Emily Blunt als „Engel von Verun“ ganz zu schweigen.

Technische Umsetzung und Dramaturgie sind genial. Lange Zeit sind die Aliens nur eine Bedrohung von der man hört (genau wie Cage) und eben nicht sieht, bis eben zur ersten Schlacht wo man sich frage wie die Menschen überhaupt eine Chance haben sollten. Die Special Effects wirken am Anfang etwas seltsam, was aber Absicht ist weil man eben nur TV Aufnahmen zu sehen bekommt. Als es dann wirklich gegen die Aliens geht und die Schlacht in vollem Gange ist wirkt alles sehr viel echter.

Die Technik die benutzt wird ist nahe genug an der aktuell eingesetzten das sie glaubwürdig ist und die Sache mit der Zeitschleife wird einigermaßen plausibel erklärt … für einen Actionfilm.

Leider geht der Film den Weg vieler Filme und macht aus dem anfänglichen unsympathischen Tom Cruise den Helden und Rita „Engel von Verdun“ Vrataski dient zum Schluss nur noch als „Prinzessin in Nöten“ und „Love Interest“ benutzt was extrem schade ist.

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