Green Lanterns #7 [deu]

Flüchtlingskrise.

Autor: Tim Seeley
Zeichner: Eduardo Pansica, Ronan Cliquet, Carlo Barberi, Geralt Peralta
Tusche: Julio Ferreira, Ronan Cliquet, Matt Santorelli, Geralt Peralta
Colorist: Alex Sollazzo, Hi-Fi, Ulises Arreola
Letterer: Walproject
Übersetzung: Christian Heiss
Kaufen: Panini Shop
Bewertung: 3,5/5

Jessica und Simon sollen die Bevölkerung eines Planeten retten dessen Sonne zur Supernova wird. Zum einen wollen sich die Bewohner aber so einfach nicht retten lassen, zum Anderen gibt es da noch die Hilfe der Ungaraner die sich als problematischer herausstellt als zunächst angenommen.
Dann ist da noch Bolphunga der Unerbittliche, der die beiden Neulinge ebenfalls vor eine Herausforderung stellt.

Zum Einen wird hier das Privatleben (sofern vorhanden) von Jessica und Simon näher beleuchtet. Das zeigt einige Parallelen (beide suchen einen Job) aber auch große Unterschiede, vor allem da Jessica die eigentlich emotional angreifbar ist ihr Leben aktuell besser auf die Reihe bekommt.

Dann ist da noch die Sache mit den Flüchtlingen von Mol die auf Ungara eine neue Heimat finden sollen. Hier werden sehr viele Anspielungen auf die aktuelle politische Situation gemacht und man bekommt den Eindruck als hätte Seeley hier die Geschehnisse von Chemnitz Ende August 2018 verarbeitet wobei die Geschichte mindestens 6 Monat älter ist. Die Idee das Flüchtlinge nicht willkommen sind und das Neid und Missgunst dann schnell in Nationalismus ausarten ist aber nun wahrhaftig nicht neu.

Das hier die Lösung letztendlich recht einfach ist verwässert die Aussage leider ein wenig, aber der Fokus liegt auch eigentlich auf etwas anderem. Auf einer Bewegung, einer fehlgeleiteten Idee und dem Versuch „Größe“ zu zeigen. In dem allen spielt Bolphunga nur eine untergeordnete Rolle.

Zeichnerisch gut gelungen und wie immer recht „bunt“ was zu den Green Lanterns dazu gehört. Die Effekte sind wie immer gut gelungen aber das Design der Flüchtlinge wirkt auch eher wie mit dem Holzhammer erstellt und soll wohl beim Leser Emphathie erzwingen, was bei der Art und Weise wie sie geschrieben sind, nicht nötig ist.

[Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von Painini]

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