Das Kapitel 38 Studios ist nun wohl endgültig beendet

amalur
Vor 10 Jahren taten sich R.A. Salvatore, der „Vater“ von Drizzt Do’Urden, Todd Mc Farlane der Schöpfer von Spawn und der ehemalige Red Sox Pitcher Curt Schilling zusammen und gründeten eine Spielfirma die zunächst Green Monster Games hieß und später in 38 Studios umbenannt wurde. Ziel war es ein MMORPG zu schaffen das WoW übertrumpfen sollte. Zu diesem Zweck wurde letztendlich eine Spielschmiede aufgekauft (Big Huge Games) und die damit beauftragt zur Finanzierung ein Spiel schaffen das die Welt etablieren sollte.

Man bekam zusätzlich vom Staat Rhode Island ne Menge Geld versprochen wenn die Firmenzentrale und das Entwicklerstudio dort angesiedelt würde. Nach dem Einzug dort wurde dann Kingdoms of Amalur: Reckoning entwickelt was sich aber leider nicht als der Erfolg herausstellte der nötig gewesen wäre. Damit gingen sehr viel Arbeit und vor allem von Salvatore geschriebene Geschichte und von McFarlane designte Charaktere den Bach runter.

Mir tat das damals leid, weil ich mir zu dieser Zeit viel von dem Projekt versprochen hatte. Nach einigen Jahren, diversen MMO’s und ein wenig mehr Blick hinter die Kulissen durch meine Zeit als Moderator bei FunCom weis ich wie utopisch die Idee war. Hinzu kommt die Tatsache das Schilling sich über die Zeit als erzkonservativer Vollhonk erwiesen hat der eigentlich immer für Krieg ist und die Frechheit besaß auf der einen Seite über Leute zu schimpfen die sich nach seiner Meinung vom Staat aushalten lassen und auf der anderen Seite dem Staat Rhode Island die Schuld für sein Versagen gab weil die ihn nicht genug unterstützten.

Jedenfalls scheint das alles nun endlich soweit beendet zu sein. Es wandern jetzt scheinbar nochmal 2,5 Millionen $ über den Tisch und damit muss sich Rhode Island zu frieden geben weil mehr bei den damaligen Chefs von 38 Studios nicht zu holen sein dürfte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.