Batman vs. Aliens [deu]

Der Dunkle Ritter trifft aus das Monster schlechthin.

Autor: Ian Edginton, Ron Marz, Mark Schulz
Zeichner: Bernie Wrightson, Staz Johnson, Ariel Olivetti
Tusche: James Hodgkins, Ariel Olivetti, Bernie Wrightson
Colorist: Matt Hollingsworth, Gregory Wright, Ariel Olivetti
Letterer: Studio Ram, Walproject
Übersetzung: Steve Kups, Marc Schmitz
Kaufen: Panini Shop
Bewertung: 3/5

Drei Geschichten rund um Batman und die Xenomorphs aus den Alien Filmen. Drei Geschichten um den Kampf ums Überleben für Batman und die gesamte menschliche Spezies. Dummerweise auch drei Geschichten die in der Qualität nachlassen.

Zunächst ist Batman auf der Suche nach einem vermissten Geologen der in Peru im Jungle verschwunden ist, trifft dabei auf eine militärische Spezialeinheit und natürlich auf die mörderischen Monster. Umsetzung, Horror und Zeichnungen (von Altmeister Wrightson) passen hier sehr gut zusammen, die Idee quasi im ersten Predator Film den Predator durch Aliens zu ersetzten und das ein wenig auf Batman anzupassen geht hier voll auf. Hier merkt man zudem das Alter der Story auf eine interessante Art und Weise. Die Rolle der Frau ist hier doch noch arg davon geprägt das eine starke Frau sich mit extremen Mitteln durchsetzen muss.

Wrightson zeigt hier die Kunst Horror zu zeigen wie man es schon von Swamp Thing kennt. Die Aliens sind extrem gut getroffen und die Mimik der Protagonisten zeigt den Schrecken den sie erleben.

Dann wird etwas abgefahrener als es die Aliens nach Gotham schaffen und es dann eine Verbindung mit den Insassen von Arkham gibt. Marz versucht zu viel Batman mit in die Geschichte zu bringen, was das ganze aber letztendlich unglaubwürdiger macht. Die Verwicklungen die her passieren, die Idee der Organisationen die im Hintergrund arbeiten und sich die Aliens zu Nutze machen wollen passt viel mehr in das Sci-Fi Setting und sicher nicht zu Batman und Gotham.

Zeichnerisch ist es allerdings gelungen und auch hier sind die Aliens gut getroffen und es gibt Hybride die man sofort wieder erkennt.

Der letzte Teil ist dann sehr seltsam. Superman, Lois und Predators tauchen mit auf doch irgendwie Sinn macht die Geschichte nicht. Es spielt sich viel in der damaligen „Festung der Einsamkeit“ ab die in einer nicht völlig ausgebildeten Dimension liegt und die Kämpfe wirken oft extrem gezwungen. Hinzu kommt das Olivettis „Gemälde“ zwar durchaus ansehnlich sind, ihnen aber Dynamik und Herz fehlen, sie kalt wirken und so viel der Story verloren geht.

Insgesamt lohnt sich der Band für die ersten beiden Geschichten durchaus, die letzte hätte man auch gerne weg lassen können.

[Rezensionsexemplar bereitgestellt von Panini]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.