Wonder Woman #5 [deu]

Götter werden ermordet.

Autor: James Dale Robinson
Zeichner: Sergio Fernandez Davila, Emanuela Lupacchino, Carlo Pagulayan, Stephen Jorge Segovia
Tusche: Raúl Fernández, Eber Ferreira, Mick Gray, Scott Hanna, Ray McCarthy, Mark Morales, Sean Parsons, Jason Paz, Art Thibert
Farben: Romulo Fajardo Jr.
Letterer: Walproject
Übersetzung: Ralph Kruhm
Kaufen: Panini Shop
Leseprobe: MyComics
Bewertung: 4/5

James Robinson sollte jedem Fan amerikanischer Comics ein Begriff sein. Sein Starman Zyklus wird von vielem als absolutes Meisterwerk gefeiert und sein Cry for Justice hat große Kontroversen ausgelöst. Er übernimmt nun Wonder Woman von Rucka und schiebt sie langsam in eine etwas andere Richtung. Dabei greift er aber auch die gefeierte Justice League Geschichte mit dem Darkseid Krieg auf, in der der mächtige Herrscher von Apokolips getötet und als kleines Kind wiedergeboren wurde.

Dann ist da noch Dianas Zwillingsbruder Jason der ebenfalls im besagten Krieg seinen ersten Auftritt hatte. Warum hat er sich nicht schon früher zu erkennen gegeben? Wie wird er auf das Treffen mit Diana reagieren und hat er ebenfalls Fähigkeiten?

Wie passt in all das Gigante herein, die ganz zu Beginn bei einem Raubzug nach Artefakten gestoppt wird? All das hängt zusammen und genau hier beweißt Robinson eine seiner Stärken. Er deutet an und erzähl dabei werden Details eingeflochten die man zunächst nicht bemerkt aber später dann doch einen tieferen Sinn offenbaren. Zudem bekommen Orten eine besondere Bedeutung, nicht ganz so wir Opal City aus Starman, aber die griechische Ägäis wird schon näher behandelt und auch das Gefühl eines Zuhauses ist wichtig.

Das ganze scheint zudem nur ein erster Schritt zu sein, weil viele Informationen nicht weiter aufgegriffen werden obwohl die Story an sich schon einen Abschluss hat, es bleibt also sicher spannend.

Zeichnerisch ist größtenteils Pagulayan am Werk und das macht er extrem gut. Dianas Kostüm lädt zu überzogenen sexy Posen ein was er aber vermeidet und stattdessen die Action in den Vordergrund stellt. Aber auch bei der Mimik gibt es einige Höhepunkt wobei vor allem Darkseid als Baby zu nennen ist.

Insgesamt ein hervorragender Band der sich auch als Einstieg in die Geschichte von Wonder Woman eignet.

[Rezensionsexemplar von Panini zur Verfügung gestellt]

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