Guardians of the Galaxy: Die Jagd auf Thanos [deu]

Die Vorgeschichte zum Telltale Computerspiel.

Autor: Fred van Lente
Zeichner: Salva Espin
Farben: Jim Campbell, Matt Yackey
Letterer: Astarte Design
Übersetzung: Alexander Rösch
Kaufen: Panini Shop
Leseprobe: MyComics.de
Bewertung: 2,5/5

Man nehme die Guardians aus dem Film, mische ein wenig Aussehen aus dem Comic dazu, einen Thanos der definitiv der aus den Comics ist und dann noch einen völlig deplatzierten Howard the Duck und Cosmo der wohl alle verwirrt und schon haben wir eine lustige Geschichte die eher für Leute gedacht ist die das Spiel spielen.

Die Geschichte an sich ist durchaus spannend und hat einige interessante Wendungen, das ganze allerdings in ein Universum einzuordnen wird schwer.

Die Guardians haben mal wieder Geldsorgen und da Quill kein so gutes Händchen mir Aufträgen hat reiten die sich immer tiefer in Problem rein. Der Auftrag den sie jetzt ausführen sollen führt sie zum Heimatplaneten von Thanos, Titan, der hier ein Mond von Saturn ist wo die Bevölkerung „Innen“ lebt. Es kommt eine Black Order vor die weder mit dem Comic noch mit dem Film was zu tun hat und Stakar Ogord mit „seinen“ Guardians der wieder dem Film entstammt.

Es gibt durchaus interessante Wendungen und ein wenig Humor, der aber nicht sonderlich tiefgründig oder überraschend ist. Was auf fällt, ist die Tatsache das man in einigen Szenen extrem merkt das dies mit den Telltale Spielen zu tun hat weil die Entscheidungen die getroffen werden müssen 1:1 aus dem Spiel stammen könnten.

Zeichnerisch auch eher Mittelmaß, es fehlt vor allem an Ausdruck und Detail und Rocket sieht irgendwie seltsam aus.

In einem Punkt erfüllt der Band jedoch exakt den Anspruch den er wohl hat: Man will wissen wie es weiter geht und bekommt so Lust darauf das Spiel zu spielen was die Geschichte weiter erzählt.

[Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von Panini]

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