Constantine #2 [deu]

Der Trickster trickst wieder.

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Autor: Ming Doyle, James Tynion IV
Zeichner: Riley Rossmo, Eryk Donovan, Travel Foreman, Brian Level
Tusche: Riley Rossmo, Eryk Donovan, Joseph Silver
Colorist: Ivan Plascencia, Kelly Fitzpatrick
Letterer: Walproject
Übersetzung: Josef Rother
Kaufen: Panini Shop
Bewertung: 3/5

Im letzten Band hat John ja so einiges an Ticks angewandt um den einen oder anderen Dämon rein zu legen, wie immer beißt in das jetzt in den Arsch. Die Tendenz das es alles etwas gemeiner ist und es viel um Dämonen und Ekligkeiten geht, wird hier nicht nur fortgesetzt sondern verstärkt. Das ist bereits eines der Dinge die die mir nicht so gut gefallen. Doyle und Tynion übertreiben es mit den Monstern und dem Horror. Zu Vertigo Zeiten war Hellblazer dann am interessantesten wenn der Horror viel näher an der Realität war und wenn uns die Schockmomente nicht auf jeder Seite um die Ohren gehauen wurde. Hier ist aber genau das der Fall.

Ein weiterer Punkt der mir negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache das einige Wendungen konstruiert wirken und John mal der alte „Ich weis was ich tue“ und ein anderes mal der junge, fast unerfahrene Magier ist. Immer mal wieder stolpert man über Szenen die einfach falsch wirken. Zudem ist John oft zu selbst reflektierend, was er in den Heften die bei Vertigo erschienen ist nie wirklich war.

Das Artwork ist durch die oben angesprochene Übertreibung der ekligen Szenen auch nicht das wahre. Es ist abgefahren aber eben auch wieder auf eine übertriebene Art und Weise.

Insgesamt hat mir der Band zwar gut gefallen, aber mehr noch hat er mich wehmütig an den „alten“ John Constantine von Vertigo erinnert.

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