Doomsday Clock #2 [eng]

Ozymandias versucht Dr. Manhatten zu finden.

Autor: Geoff Johns
Zeichner: Gary Frank
Farben: Brad Anderson
Letterer: Rob Leight
Kaufen: ComiXology
Bewertung: 3/5

Um Dr. Manhatten ausfindig zu machen hat sich Ozymandias einen tollen Plan überlegt: Er lässt Mime und Marionette eine Bank ausrauben um Manhatten aus dem Universum zu locken in dem er sich gerade befindet (das Haupt DC Universum der „Earth Prime“) um ihm dann zurück zu folgen.

Das Heft hat ein großes Problem mit dem zeitlichen Ablauf. Wann der Bankraub nun statt findet / statt fand und ob es einer war oder zwei ist auf den ersten Blick nicht wirklich klar. Ansonsten ist die Darstellung der Watchmen Welt passend bis eben auf Dr. Manhatten, aber dazu hatte ich mich das letzte Mal schon ausgelassen.

Dann gibt es den Sprung und Rorschach trifft auf Batman wärend Veidt sich mit Luthor auseinander setzt. Es ist sicher ein interessantes Experiment aber bereits im 2. Heft kommen mir Zweifel ob die vollkommen anderen Konzepte überhaupt kompatibel sind. Luthor beschreibt es recht gut als er anmerkt wie dumm Veidts Plan in Watchmen doch letzten Endes war, zumindest aus seiner Sicht. Watchmen lebte durch seine Ambivalenz gerade was das Ende anging, jetzt zu postulieren das das Ende nicht funktionierte macht das weitere Erzählen schwierig.

Der Cliffhanger ist wiederum recht nett gemacht aber auch hier ist die Frage in wie weit das Sinn macht in Anbetracht der Tatsache das im Watchmen Universum nur Dr. Manhatten Superkräft hatte und der Rest vollkommen normale Menschen waren die selbst gegen Batman keine Chance hatten.

Zeichnerisch kann man nicht meckern. Gary Frank macht seine Sache sehr gut und versucht sogar in vielen Punkten das zu emulieren was eigentlich Alan Moore ausgemacht hat. Man merkt aber auch das genau dessen Hand fehlt. Die Zeichnungen, das Pacing und der Rest sind gut, aber eben nicht genial.

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