Eine weitere Comicverfilmung

Greg Rucka ist bekannt für seine eher bodenständigen Comics selbst wenn es um Sci-Fi oder Superhelden geht. Mit Stumptown ging es dann noch eine Stufe „normaler“ was aber keinenfalls heißt uninteressanter, im Gegenteil. Diese Serie, die leider Corona-bedingt nicht über die erste Staffel verlängert wurde ist eine sehr stimmige Umsetzung der Vorlage.

Dex Parios (Cobie Smulders) kämpft mit PTBS durch ihren Einsatz in Afghanistan. Sie hat zudem für ihren Bruder Ansel (Cole Sibus) dessen Down Syndrom für sie wohl schlimmer ist als für ihn selbst. Ihr Freund Grey McConnell (Jake Johnson) kämpft mit seiner kriminellen Vergangenheit und sie hat Spielschulden beim Casino von Sue Lynn Blackbird (Tantoo Cardinal) die dummerweise auch noch die Mutter ihres ehemaligen Freundes ist der ihr nach Afghanistan gefolgt ist und dort getötet wurde.

So schlittert sie in den Job als Privatermittlerin, lernt dabei das Portland Police Department kennen und wird in allerlei seltsame Fälle verwickelt.

Die Fälle sind durchaus spannend und nicht immer sofort durchschaubar. Die Charaktere sind interessant und die schauspielerische Leistung ist durchweg hoch. Nach und nach wachsen einem die Personen ans Herz und man ärgert sich immer ein Stück weit wenn sich einer durchaus dumm verhält. Es ist solide Unterhaltung die ein eher kleines Problem hat: Es gibt zu viele Zufälle.

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