Batman/Superman/Wonder Woman Special [deu]

Zwei Geschichten vom „Ende“ der New 52.

Autor: Brian Buccellato, Frank Tieri
Zeichner: Giuseppe Cafaro, Pop Mhan, Alex Konat, Elia Bonetti
Tusche: Giuseppe Cafaro, Pop Mhan, , Rob Hunter, Jay Leisten, Elia Bonetti, Matt Banning, Mark Roslan
Farben: Hi-Fi, Lee Loughridge, Wes Hartman
Letterer: Walproject
Übersetzung: Christian Heiss
Kaufen: Panini Shop
Bewertung: 3/5

Zunächst geht es um Wonder Woman und die Zurückweisung die sie von Superman erfährt. Die Trauer die sie darüber empfinden wird in in Phasen abgehandelt wo Diana versucht Clark zurück zu gewinnen oder zumindest die Ablehnung zu verstehen. Dabei trifft sie allerlei Leute aus Clarks und ihrem Leben und anhand deren Probleme erkennt sie stückweise einen Weg für sich.

Diese Geschichte wirk zu Beginn als könne man sie ohne Kontext nicht verstehen weil so viel auf die Beziehung und deren Ende aufbaut, aber genau das ist nicht der Fall. Man muss nicht mal wissen das Superman und Wonder Woman ein Paar waren und sich getrennt haben den selbst das wird nochmal in der Geschichte erwähnt. Es sind nur Kleinigkeiten wo man eventuell nochmal Nachlesen möchte. Nur das Ende verweißt dann doch auf den Band „Die letzten Tage von Superman“, aber die echte Trennung und der Abschied ist hier auch nicht Thema. Es geht um das Verarbeitung von Zurückweisung und das ist für ein Superheldencomic recht gut getroffen.

Zeichnerisch ist es okay. Kein wirkliches Highlight aber eben auch nicht so schlecht das es das Lesevergnügen trüben würde.

Dann kommt eine Story in der Batman Feinde gegen Superman und Superman Feinde gegen Batman kämpfen. Das Ganze entsteht aus einer Wette und obwohl die Kämpfe recht ernst sind wird es mit einem zwinkernden Auge erzählt. Es ist kein purer Slapstick und die Art und Weise wie Superman „besiegt“ wird und Batman sich zumindest einen Moment behaupten kann ist nachvollziehbar dargestellt.

Hier wird ständig mit Erwartungen und der Tatsache gespielt das Batman und Superman nicht unterschiedlicher sein könnten. Natürlich spielt auch das Ego der Schurken eine Rolle, aber alles in Allem ist es eine nette Abenteuergeschichte mit viel hintergründigem Humor.

Die Zeichnungen sind auch hier eher Mittelklasse, können aber Geschichte und Humor transportieren.

Ein besonderes Schmankerl ist das Ende wo ein überraschender Retter auftritt.

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