DC Comics für junge Leser


Bei all dem Hype um die Super Bowl Trailer von Infinity War und Solo ist eine vielleicht viel wichtigere Nachricht fast unter gegangen. DC hat zwei neue „Imprints“, also Verlangfssparten, angekündigt. Die eine „DC Zoom“ richtet sich an ca. 10-15 Jährige und „DC Ink“ an junge Erwachsene. Dazu hat man vor allem relativ bekannte Autoren aus diesen Sparten verpflichtet. Laurie Halse Anderson („Sprichj“, „Wintermädchen“), Melissa de la Cruz (Descendants und Immortals Serien), Michael Northrop („TombQuest – die Schatzjäger“) and Ridley Pearson („Peter und die Sternenfänger“) werden dabei von Comicveteranen unterstützt.

„DC Ink“ startet mit zwei Graphic Novels: Die erste mit Harley Quinn, wird von Mariko Tamaki geschrieben und Steve Pugh gezeichnet und eine mit Mera, geschrieben von Danielle Paige (Der Zeichner wurde noch nicht genannt). Bei „DC Zoom“ beginnt man mit „DC Super Hero Girls: Search for Atlantis“ von Shea Fontana und Yancey Labat.

Comics die sich an junge und offensichtlich primär weibliche Leser richten ist aktuell der größte Wachstumsmarkt in den USA und dürfte genau das sein was auch langfristig dem Markt als ganzes dient. Immer nur auf „alt“ bewährte Sachen setzten, wie das Rebirth und Legacy tuen, ist sicher nicht nachhaltig. Wenn sich DC hiermit ein weiteres Standbein aufbauen kann – wahrscheinlich zunächst im Buchhandel – ist das etwas das ihnen eine sichere Marktposition beschweren kann.

Aber nicht nur weibliche Leser werden angesprochen. Die ebenfalls geplanten „Superman smashes the Klan“ und „Super Sons“ richtet sich eher an beide Geschlechter.

Es wird spannend sein zu sehen ob Marvel hier nachzieht.

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