X-Men Apocalypse

Endlich kam der Film mal im Free TV so das auch ich mir in anschauen konnte. Da ich nicht viel gutes darüber gehört hatte war mir das Geld zu schade um ihn auf iTunes zu kaufen.

Alles in Allem ist der Film nicht ganz so schlecht wie sein Ruf. Die Story an sich ist nahe an den Comics ohne sich sklavisch an eine bestimmte Ausgabe zu halten. Die Änderungen bei den Charakteren mussten so sein um den Fortsetzungcharakter so bei zu behalten. Das Mystique eine zentrale Rolle spielt war somit klar und macht bei einer Besetzung wie Jennifer Lawrence auch durchaus Sinn. Die 4 Reiter sind für eine alternative Zeitline auch gut gewählt, wobei Psylocke erwartungsgemäß zu kurz kam.

Höhepunkte waren sicher der kurze Auftritt von Wolverine aber vor allem wieder mal die Sequenz wo Quicksilver die Schüler aus dem Mansion rettet. Wie bereits in „Zukunft ist Vergangenheit“ konnten die Macher hier witzige und eindrücklich zeigen was es heißt Superschnell zu sein. Mit der entsprechenden Musikuntermalung war das einfach ganz großes Kino.

Ebenfalls gut gemacht war das Eingreifen von Jean in den mentalen Kampf zwischen Charles und Apocalypse. Das sie Phönix Kräfte hat wird vorher schon sehr deutlich erwähnt und für den nächsten Film ist das dann wieder wichtig der dieses Jahr in die Kinos kommen soll.

Wo der Film massiv krankt ist an der Darstellung von Apocalypse. Das Aussehen wirkte an einigen Stellen fast schon lächerlich. In bestimmten Einstellung sah er grün aus und ansonsten oft lila noch dazu wirkte sein Kopf langgestreckt was ihn seltsam aussehen liste. Von dem massigen fast schon Monster war nichts übrige geblieben noch dazu war besonders am Ende eine Verzweiflung und ein Wahnsinn zu erkennen der im Comic so nicht vor kommt. Da kann auch nicht die visuell gute Umsetzung von Archangel drüber hinweg täuschen.

Die Szene nach dem Ende die dann ins Nichts führt (Nathaniel „Mr. Sinister“ Essex wird nicht wieder aufgegriffen) ist da nur ein kleines Ärgernis.

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