The Orville – Staffel 1 Episode 7


Und weiter geht es mit einer extrem gesellschaftskritischen Folge. Die Crew sucht vermisste Wissenschaftler auf einem Planeten der grob der Erde zur heutigen Zeit entspricht. Da es scheinbar auch sowas wie eine oberste Direktive gibt dürfen die sich nicht einmischen und auch das Team rund um Kelly Grayson darf sich nicht zu erkennen geben. Der Gag das Spock sich damals ein Kopftuch umgebunden hat wird hier mit Alara durchgezogen und dann geht es los mit den witzig präsentierten aber durchaus bösen Anspielungen. Das die Crew vollkommen ahnungslos ist was Geld betrifft und das Konzept alleine für dämlich hält ist nur der erste Schritt.

Die komplette Gesellschaft des Planeten ist auf „Up- und Downvotes“ aufgebaut, also alles was irgendwo entschieden wird basiert aus sowas wie Facebook Likes. Das ist natürlich ein Schlag in Richtung der Sozialen Medien die einen immer stärkeren Teil unserer Gesellschaft einnehmen und eben nicht nur zum Guten. Es gibt aber auch einen Hieb in Richtung der dadurch Bedingten Idee das Fakten irrelevant sind sondern das zählt was die Leute glauben. Die Idee das man Entscheidungen auf Fakten bauen sollte ist den Einwohnern des Planten vollkommen fremd.

Wirklich Interessant wird es aber dann also klar war das ALLES auf dem Planeten so entschieden wird und das bezeichnet man auf der Orville dann auch als „Pure Demokratie“ wo eben ALLES von der Mehrheit des Volkes entschieden wird. Quasi eine Regierungsform die ausschließlich auf Volksentscheidungen beruht. Diese Idee der Volksentscheidungen ist der Crew der Orville aber genauso fremd wie die des Geldes.

Wieder eine Folge die mit Humor und einem einfachen Konstrukt die Leute zum Nachdenken bewegt.

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