Blade Runner 2049

Der Versuch Blade Runner fort zu setzen wurde mit viel Vorschusslorbeeren bedacht, doch die Frage ist zum Einen ob das Sinn macht und zum Anderen ob es funktioniert.

Die teils extrem langatmigen Szenen aus dem Original sind hier natürlich kürzer ausgefallen. In einem aktuellen Film mit solch extrem langen Einstellungen zu arbeiten hätte in keinem Fall funktioniert. Auch die Action Szenen sind sehr viel moderner gestaltet. Hinzu kommt natürlich auch der Fortschritt den die Technik in der Realität gemacht hat die hier durch eine KI mit Hologram wiedergespiegelt wird.

Die Story an sich, die sich weiter um die Frage nach der Menschlichkeit der Replikaten dreht, ist im Grunde doch recht einfach aufgebaut. Die Wendung am Schluss ist glaubhaft, nicht sofort vorhersehbar und logisch.

Das man Harrison Ford einen gealterten Rick Deckard spielen lässt, der aber immer noch weiß wie man kämpft, ist ganz nett und funktioniert besonders in Verbindung mit Ryan Gosling, der als eher stoischer Replikant der seine Arbeit macht beginnt sehr gut.

Insgesamt ist der Film durchaus gelungen, eine Modernisierung des Mythos, aber sicher kein weiterer Meilenstein. Dazu sind viele Dinge zu gewöhnlich und den Spagat den man eingehen musste zwischen modernem Anspruch und Anschluss an den alten Film funktioniert auch nur bedingt.

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