Oculus Quest: Ersteindruck

Dank einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Saturn Mitarbeiter der ein wenig Ordnung in das Chaos brachte habe ich nun eine Oculus Quest zu Hause. Hier zunächst mein allererster Eindruck von dem Gerät.

Mein Handicap

Eine Vorbemerkung noch: Ich schiele. Mein Augenarzt erklärte mir vor vielen Jahren mal das bei mir dieser Ausdruck das Problem nicht voll umfasst. Ich habe eine Fehlstellung beider Augen, wobei das linke nach rechts oben und das rechte nach links unten schaut. Zudem wurde das bei mir recht spät bemerkt und daher nicht rechtzeitig korrigiert. Mein Gehirn hatte also genug Zeit sich darauf einzustellen, daher sehe ich keine Doppelbilder wie das sonst beim Schielen üblich ist. Zudem bin ich in der Lage das „führende“ Auge willentlich zu wechseln, was scheinbar auch nicht so häufig der Fall ist.

Das alles wirkt sich natürlich auf mein räumliches Sehen aus und das war auch der Grund das ich unbedingt eine VR Brille testen wollte bevor ich mir die anschaffe. In dieser Beziehung wurden meine Befürchtungen nicht erfüllt, ich kann die Quest komplett ohne Einschränkungen nutzen und habe das volle 3D Erlebnis.

Komfort und Einrichtung

Was mich wunderte war die Tatsache das ich meine Brille auf behalten musste. Die passt aber ohne Probleme unter die Quest, ich musste nicht mal den zusätzlichen Abstandhalter einbauen der mitgeliefert wurde. Der Tragekomfort ist für mich okay bis gut, meine Frau mit einem etwas kleineren Kopf hat schon mal Abdrücke im Gesicht, die dann aber schnell wieder verschwinden.

Die Einrichtung ist kinderleicht. Quest an den Strom angeschlossen, warten bis sie geladen ist, App auf dem Handy installiert und den Anweisungen folgen.

Erlebniss

Das Erlebnis was mich dann erwartete ist, wie viele andere auch schon geschrieben haben, nicht wirklich mir Worten, Bildern oder Videos zu beschreiben. Die Kombination aus der wirklich extrem guten 3D Ansicht und den „Touch“ Controllern, die nicht nur die Bewegung der Controller selbst, sondern auch die Handstellung aufnehmen vermittelt tatsächlich das Gefühl man wäre mittendrin.

Das man zu Beginn ein „Guardian“ genannten Spielbereich definieren muss und man beim Verlassen dieses Bereiches nicht mehr das Spiel sondern seine Umgebung in schwarz / weiß sieht beruhigt ungemein und sorgt dafür das man sich voll und ganz auf die „Immersion“ konzentrieren kann.

Die erste App die automatisch gestartet wird ist „First Steps“ die einen die grundsätzliche Bedienung und Funktionen Zeigt. Man kann Würfel aufheben, Papierflieger werfen, einen Zepelin steuern und einen Ball boxen. All das funktioniert bereits nach kurzer Zeit extrem intuitiv und macht schon im Kleinen einen großen Spaß.

Weitere Apps wie Beat Saber oder Vader Immortal habe ich auch schon angetestet, aber dazu vielleicht doch mehr wenn ich ein Video machen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.