Wonder Woman #13 [deu]

Ein Neuanfang und ein Jubiläum

Autor: Steve Orlando, Gail Simone, Greg Rucka, Kami Garcia, Shannon Hale, Dean Hale, Marguerite Bennett, Vita Ayala, Scott Snyder
Zeichner: Kieran McKeown, Jheremy Raapack, Miguel Mendonca, Jesús Merino, Jan Duursema, Max Raynor, Colleen Doran, Nicola Scott, Phil Hester, Riley Rossmo, Laura Braga, Amancay Nahuelpan, Bryan Hitch
Tusche: Scott Hanna, Miguel Mendonca, Norm Rapmund, Marc Deering, Vincente Cifuentes, Colleen Doran, Nicola Scott, Ande Parks, Riley Rossmo, Laura Braga, Amancay Nahuelpan, Bryan Hitch
Farben: Romulo Fajardo Jr., Gabe Eltaeb, Hi-Fi, Sunny Gho, Trish Mulvihill, Ivan Plascenica, Jay David Ramos, Mike Spicer
Letterer: Walproject
Übersetzung: Ralph Kruhm
Kaufen: Panini Shop
Leseprobe: Yumpu
Erscheinungsdatum: 19.01.2021
Bewertung: 3/5

Orlando übernimmt hier von Wilson die Geschichte der Amazone und arbeitet zunächst daran seinen eigenen Status Quo her zu stellen. Zum Einen zieht Diana nach Boston, zum Anderen muss sie sich ihr Lasso und die Armreife wieder besorgen was zu einem erneuten Konflikt mit Cheetah führt. Dabei kommt es dann auch zu einem Zusammentreffen mit Silence.

Im Hintergrund wird derweil an einer neuen Bedrohung gebastelt die dem entstammt was Orlando schon im letzten Band aufgebaut hat. Es ist aber gleichzeitig eine Anlehnung an eine ursprünglich von William Moulton Marston erfundene Gegnerin von Wonder Woman.

Das alles wirkt eher wie ein Schritt zurück, sowohl die alte/neue Gegnerin, als auch der Umzug nach Boston und die damit verbundene neue „Freundschaft“ mit der „Nachbarin“. Hinzu kommt, das die Zeichnungen extrem in der Qualität schwanken. Von wirklich gelungen bis sehr seltsam ist alles dabei, teilweise auf einer Seite. In Summe ist dieser Teil, nach den wirklich guten ersten Bändern, ein Rückschritt.

Da im Hauptteil auch das US Heft 750 enthalten ist, wurden die Zusatzgeschichten aus diesem auch hier veröffentlicht und da ist tatsächlich das eine oder anderen Kleinod dabei. Simone nutzt die Chance ihre Heldin „Star-Blossom“ inkl. ihrer Familie auftreten zu lassen – was Doran spielerisch umsetzt – und verknüpft das Ganze mit Dianas Verhältnis zu ihrer Mutter. Tamaki und Casagrande liefern eine interessante psychologische Betrachtung, das bewährte Team aus Rucka und Scott gehen der Frage nach wie man mit Erzfeinden umgehen sollte, Garcia und Hester führen und zurück zu Dianas Kindheit und der Idee das sie von der Welt beschützt werden muss, die Hales erkunden zusammen mit Rossmo auf eher humorvolle Art und Weise die Frage wie Diana zu ihrer Mutter steht, Bennett und Brage kehren zu den Bombshells zurück Ayala und Nahuelpan versuchen eine Schurken zu rehabilitieren und Snyder und Hitch kehren ganz an den Anfang zurück. All diese Geschichten für sich genommen zeigen das breite Spektrum das Geschichten rund um Wonder Woman zu bieten haben. Es geht um Mystizismus, Familie, Hoffnung und Hilfsbereitschaft, gerade die Tatsache das man es in diesen Kurzheschichten so deutlich sieht macht den ersten Teil, in dem es primär um Konflikt geht, so unverständlich.

[Rezensionsexemplar von Panini zur Verfügung gestellt]

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