Jessica Jones #1 [eng]

Jessica ist mal wieder ganz unten.

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Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Michael Gaydos
Colorist: Matt Hollingsworth
Letterer: VC’s Cory Petit
Kaufen: ComiXology
Bewertung: 4/5

Bendis kehrt zu der Heldin zurück die ihn bei Marvel den Durchbruch bescherte und für die er wohl auch die höchste Anerkennung erntete. Nicht umsonst wurde von der ersten Comicreihe um die Privatdetektivin die TV Serie gemacht.

Da die alte Serie davon lebte das Jessica eben keine Heldin war und nur wenig mit den anderen Superhelden die Rampenlicht stehen zu tun hatte muss sie wohl auch hier wieder nach ganz unten geholt werden. Daher beginnt das ganze mit der Entlassung aus dem Gefängnis und ihrer Rückkehr zu ihrer Detektei.

Alles auf Anfang könnte man meinen, weil es natürlich auch wieder um einen Fall geht der zwar seltsam aber nicht „Super“ seltsam ist. Aber ganz so einfach macht es Bendis sich nicht. Die Tatsache das Jessica ja mit Luke Cage verheiratet ist und sie eine gemeinsame Tochter spielt eine wichtige, wahrscheinlich sogar die zentrale Rolle.

Gaydos Zeichnungen sind treffend und passend. Ich weiß dass einige Leute der Stil gar nicht gefällt, aber zum Setting das eben nicht die schillernde Welt der Superhelden zeigt, sondern eher die normale Welt innerhalb des Marvel Universums und eben auch dunklere Themen behandelt passt er viel besser.

Insgesamt ist die Serie eindeutig auf einen längeren Run ausgelegt und das was Waid aktuell mit den Avengers macht das man in 3-4 Heften eine Story erzählte (oder gar ein nahezu abgeschlossenes Heft bringt) wird man hier wohl nicht sehen.

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