Valerian #4 [eng]

Willkommen auf Alflolol.

Autor: Pierre Christin
Zeichner: Jean-Claude Mézières
Farben: Évelyne Tranlé
Letterer: Imadjinn
Übersetzung: Jerome Saincatin
Kaufen: ComiXology
Bewertung: 3/5

Die Außerirdischen die wir bisher bei Valerian gesehen haben waren alle sehr Menschenähnlich, hier wird aber zumindest die Kultur als sehr fremdartig dargestellt wenn auch das Aussehen nicht wirklich innovativ ist. Die Uhreinwohner von Alflolol leben aber lange, extrem lange, und sie reisen gerne und so ein gemeinschaftlicher Ausflug kann schon mal 1000 Jahre dauern. Das hatte zur Folge das die Menschheit ihren Planeten als unbewohnt eingestuft hat und ihn nun kräftig am ausbeuten ist. Nun aber kehren die ursprünglichen Bewohner zurück und das stürzt alles in Chaos.

Der menschliche Verwalter des Planeten möchte auf die Rohstoffe nicht verzichten und so kommt es zu einer Situation die doch stark an die Ureinwohner von Amerika erinnert und wie diese von den Neuankömmlingen aus Europa behandelt wurden. Aber auch Vorurteile die heutzutage Flüchtlingen entgegengebracht werden spielen hier mit rein, was zeigt das die Menschheit scheinbar wirklich nicht lernfähig ist.

In der Geschichte steht dann Valerian auf der Seite der Pflicht und Laurelin auf der Seite des Spasses, zumindest scheint das vordergründig so. Valerian macht das was er tut keinen Spass, aber er kommt auch nicht sonderlich gut weg in seinem Bestreben Befehle zu befolgen. Laurelin mit ihrer vollkommenen Unbekümmertheit wirkt aber ebenso übertrieben wo sie doch im letzten Band fast mehr Pflichtbewusstsein wie ihr Freund und Kollege gezeigt hat.

Zeichnerisch ist sowohl Flora und Fauna des Planeten interessant und sehr unterschiedlich von dem was wir kennen als auch die Technologie für die damaligen Verhältnisse futuristisch, aber eben auch klassisch für eine Space Opera. Was mir hier wirklich etwas aufstößt ist die Tatsache das die Alflololeraner wie Menschen aussehen.

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