Prophet Vol. 1 [eng]

Der gefeierte Neustart der Liefeld Serie.

Autor: Brandon Graham, Simon Roy, Farel Dalrymple, Giannis Milonogiannis
Zeichner: Simon Roy, Farel Dalrymple, Brandon Graham, Giannis Milonogiannis, Marian Churchland
Colorist: Richard Ballermann, Joseph Bergin III, Brandon Graham, Jason Wordie
Letterer: Ed Brisson
Kaufen: ComiXology
Bewertung: 3,5/5

Als die Zeichner Stars von damals von Marvel weg gingen und zusammen Image gründeten war die wohl schillerndste Figur Rob Liefeld. Seine Angewohnheit riesige Waffen zu zeichnen und seine Helden mit unzähligen Taschen auszustatten sowie seine Unfähigkeit Füße zu zeichnen tat seinem Erfolg keinen Abbruch. Das von ihm geschrieben und gezeichnete Youngblood war das erste Image Comic das erschien und auch sehr erfolgreich. Im Zuge dieser Serie wurde dann auch der Held „Prophet“ eingeführt, der eine Mischung aus Cable und Captain America war mit sehr vielen Bezügen zur christlichen Mythologie. Prophet bekam eine eigene Serie die aber nur 20 Ausgaben lang währte.

In 2012 gab es dann bei Image ein Revival der alten Serien und in diesem Zuge wurde auch Prophet wieder aus der Versenkung geholt, diesmal jedoch von Brandon Graham der die Serie komplett umkrempelte.

Die neue Geschichte beginnt damit das Prophet auf einer Erde erwacht die vollkommen anders ist. Aliens und mutierte Lebensformen kämpfen ums Überleben und Prophet muss sich hier durchschlagen um seine Mission zu erfüllen. Was diese Mission ist erfährt der Leser auch erst als der Held sie erfüllt hat und danach wird’s dann richtig schräg. Was ist das Erdimperium? Wer sind seine Feinde? Welche Rolle spielt John Prophet in all dem?

Graham zeigt hier eine total fremde Welt. Die Aliens sind wirklich fremdartig, zum Teil abstoßend und in jedem Fall gefährlich, was von den Zeichnern klasse umgesetzt wird. Das Universum das sich hier auftut ist auf jeder Seite für eine Überraschung gut. Es ist durchgeknallt aber auf eine seltsame Art und Weise durchaus glaubhaft. Die Zeichnungen sind extrem gewöhnungsbedürftig, sie heben die Fremdartigkeit der Umgebung hervor, sind für meinen Geschmack aber etwas zu cartoonhaft.

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