Fables: Everafter #1 [deu]

Die „märchenhafte“ Serie geht nun doch weiter.

Autor: Dave Justus, Lilah Sturges
Zeichner: Travis Moore, Steve Rolston
Tusche: Travis Moore, Ande Parks
Farben: Michael Wiggam
Letterer: Astarte Design
Übersetzung: Gerlinde Althoff
Kaufen: Panini Shop
Leseprobe: MyComics
Bewertung: 3/5

Fables von Willingham war eine der hochdekorierten Comicserien der letzten 15 Jahre. Über 150 Ausgaben und etliche Spin-Offs wurde hier die Geschichte von Märchengestalten erzählt die in unsere Welt flüchteten und unerkannt hier lebten. Doch das hat sich mit dem Ende der Hauptserie geändert. Das „Everafter“ Ereignis hat dafür gesorgt das die Magie frei wurde und viele neue Märchengestalten, sogenannte „Fables“ entstanden. Doch nicht jeder der neuen Fables hat gutes im Sinn oder kann die neu gewonnenen Kräfte kontrollieren. Genau hier setzt die neue Serie an. Die Schattenspieler sind eine Geheimorganisation unter der Führung von Feathertop deren Aufgabe es ist wilde Fables zu fangen und zu kontrollieren. Das Einsatzteam besteht aus Peter Piper und seiner Frau Bo Peep, beides Figuren aus Kinderreimen, sowie Hänsel der nun alleine ohne seine Schwester Gretel agiert. Neu hinzu kommt noch der Sohn von Bigby Wolf (aus Rotkäpchen) und Schneewitchen.

Das ganze liest sich wie ne James Bond mit Magie. Die Fables sind nicht zimperlich und es geht darum eine Verschwörung aufzudecken die die gesamte Menschheit bedroht. Es ist eben kein Märchen was hier erzählt wird sondern eher moderne „urban“ Fantasy mit Horrorelementen. Aber auch Themen wie Fremdenhass, Vorurteile, Liebe und Verrat. Natürlich sind die vielen Anspielungen auf Geschichten, Märchen u.s.w. witzig inkl. der Tatsache das wirklich viel an James Bond erinnert und auch John Steed und Jason Bourne erwähnt werden. Zudem wird hier die Welt konsequent weiter entwickelt und einiges für die laufende Serie vorbereitet. Sturges und Justus haben scheinbar noch viel vor.

Zeichnerisch ist Moore kein unbekannter. Er hat schon andere Serien für DC gezeichnet und auch hier ist seine Arbeit auf den Punkt. Action und die teilweise abgefahrenen Gestallten passen hervorragend zusammen ohne das die Ausdrücke zu kurz kommen. Die letzte, von Rolston gezeichnete, Geschichte bietet von dem was man sieht einen netten Kontrast zu dem was passiert, was dem ganzen nochmal eine besondere Würze verleiht.

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