Boston Comic Con – William Shatner

Das Panel startet nicht mit Shatner sondern mit Chris Ryall und John Byrne die Star Trek: New Visions vorstellten, etwas das man in der Bravo früher „Foto-Roman“ genannt hat. Ein Comic aus Bildern der alten TV Serie. Zur Entstehung dieses Werks gibts im Artikel über Byrne mehr.

Mehr und auch Bilder im vollständigen Artikel.

Dann trat William Shatner auf und man merkte Byrne an was für ein großer Fan er ist. Ein 68jähriger mit weißem Bart und weißen Haaren der sich wie ein 16jähriger Fanboy aufführt ist schon genial. Byrne erzählte dann auch das er mit 16, als er das erste Mal Star Trek sah in eine neue Welt eingetaucht ist und seit dem nicht mehr entkommen konnte.

Dann war es an Shatner Byrne zu loben und zu sagen welche Ehre es sein mit einem solch legendären Comicschaffenden zusammen auf der Bühne zu stehen.

Dann verschwanden Chris und John und Shatner begann von seiner Anreise zu erzählen. Das er 24 Stunden zuvor noch mit seiner Familie in Alaska war und nun halt in Boston.

Dann gibt es auch recht flott an die Fragen. Zunächst kam ein Typ der einen Becher mit hatte. Daraufhin erzählte Shatner dass er, von dem Moment als in der Schule in einem Stück mitgespielt hat, immer nur Leute unterhalten wollte. Es gab nur eine Ausnahme: Er wollte ein wenig Geld verdienen und versuchte bei Orange Julius zu arbeiten. Bei dem ersten versuch einen Orangensaft auszuliefern übergoss er den Gast und gab dann auf. Danach erzählte er noch wie stark sich Toronto nach den Olympischen Spielen verändert hat. Der Ausbau der Infrastruktur hat dafür gesorgt das Shatner sich nicht mehr in seiner eigenen Stadt auskannte.

Die nächste Frage war warum Shatner bei Boston Legal so oft „Danny Crane“ sagte. Für ihn war die Erklärung das es so ähnlich sei wie eine Echse die mit ihrer Zunge die Gegend erkundet, so „spuckt“ Danny Crane eben sein Namen heraus um die Reaktionen zu sehen. Zu Beginn machte er es nur einmal doch dem Autoren, David E. Kelley, gefiel das so gut, dass er das immer wieder so schrieb. Shatner erzählte dann von der guten Zusammenarbeit mit Kelley und das trotz der Tatsache, dass dieser fast nie am Set war. Es gab eine große Ausnahme. Die Folge spielte in Alaska und war von Kelley extra so geschrieben worden das man sich an seinem persönlich liebsten Ort zum Fischen traf. Jeder brachte seine Familie mit uns es war mehr ein Urlaub als Arbeit. Am Ende des Trips sind die Shatners noch mit einem Hubschrauber auf einen Gipfel geflogen der nun auch Shatners Peak heißt.

Dann erklärte Shatner noch einmal das Comics eine tolle Kunstform seien die er auch nutzte als eines seiner Bücher als Film umgesetzt wurde. Er nahm die Arbeit des Comickünstlers und nutzte das als Storyboard.

Für ihn misst sich zudem Kunst immer am Erfolg, dabei gab er die Anekdote zum Besten wo er in einem Theaterstück mitspielte und als am Ende der Vorstellung die Lichter ausgingen eine Kollegin fragte „Sind wir in einem Desaster?“ und das Licht anging und es ein Desaster war.

Auf die Frage wie viel Freude es ihm bereitet Sean Maguire von „Once upon a Time“ auf Twitter zu trollen erklärte er das es ihm viel Spass machen würde und das er Twitter für so ein tolles Werkzeug hält. Zunächst stelle er heraus das es durchaus einiges schlimmes auf Twitter gibt aber das eben das Gute überwiegt. Er brachte dann einige Beispiele. Da war die Niere die gespendet wurde weil man über Twitter jemand gefunden hatte, oder die Frau die darüber anbot Studenten die nur wenige hatten für ihr Essen zu sorgen, oder der Junge der kein Date für den Abschlussball hatte und dem geholfen wurde.

Bei dieser Gelegenheit erzählt er von einem Trip nach Südafrika wo er gedreht hat und da eines der Townships sah und dort hin wollte. Sein Fahrer meinte dann der er sicherlich NICHT da hin wollte aber er bestand darauf und als sie im Township waren das von Armut geprägt war stellt er fest das es dort extrem ruhig und friedlich war, die Stimmung unterschied sich grundsätzlich von allem was er sonst wo erlebt hat und er fragte was dies sei, woraus sein Fahrer antwortetet das sie dies „Ubuntu“ nennen. Etwas das sowas wie Menschlichkeit und Gemeinschaft bedeutet. Darum ging es ihm, das es wichtig ist sich gegenseitig zu unterstützen, das man Gemeinschaft leben sollte und nicht gegeneinander. Das Thema nutzt er auch um den Amerikanern Mut zu machen, Mut für das ein zu stehen was richtig ist und sich nicht von den Leuten herunter ziehen zu lassen das alles schlecht reden wollen. Geduld und Demokratie würden alles schaffen.

Dann wurde er nach seiner liebsten Erinnerung an Leonard Nimoy gefragt und da leuchteten seine Augen auf. Sie hatten so viel Spass am Set, sie sind über die doch recht kurze Zeit sehr gute Freunde geworden. Als Shatners Vater starb und er nicht sofort einen Flug bekam und daher einfach den Rest des Tages versuchte weiter zu arbeiten ist Nimoy nicht von seiner Seite gewichen, Shatner erinnerte das Bild an Elefanten die sich ebenfalls gegenseitig unterstützen.,

Auch mit James Spader hat er sich am Set von Boston Legal extrem gut verstanden, doch obwohl er da 5 Jahre mit ihm zusammen gearbeitet hat ist nie eine solche Freundschaft wie nit Nimoy entstanden.

Shatner liebt zudem Musik, kann aber leider nicht singen. Daher versucht er in seinem neuen Country Album mit gesprochenen Worten das zu emulieren. Er ist der Meinung das Sprache eine ganz eigene Musik inne wohnt und das versucht er in diesen Alben zu zeigen.

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