Cosmic Ghost-Rider zerstört die Marvel-Geschichte [deu]

Eine wilde Reise durch die Zeit.

Autor: Nick Giovannetti, Paul Scheer
Zeichner: Gerardo Sandoval, Todd Nauck, Nathan Stockman
Tusche: Victor Nava, Todd Nauck, Nathan Stockman
Farben: Antonio Fabela, Rachelle Rosenberg
Letterer: Gianluca Pini
Übersetzung: Alexander Rösch
Kaufen: Panini Shop
Erscheinungsdatum: 07.01.2020
Bewertung: 4/5

Der Cosmic Ghost Rider hat sich sehr schnell zu einen extrem beliebten Phänomen entwickelt. Die Version von Frank Castle der nach seiner Zeit als Punisher noch die Kräfte vom Ghost Rider bekam, danach der Herald von Galactus wurde und am Ende in Diensten von Thanos stand, ist so durchgeknallt wie Deadpool aber eben auf eine andere Art und Weise.

Die Jahrmillionen die er bereits gesehen hat haben seinem Geist nicht gut getan und die Tatsache der er ziemlich ungehindert durch die Zeit reisen kann hat sein übriges getan. Hier nun tut er das wirklich nahe liegende: Er will die Tragödie verhindern die ihn zum Punisher machte. Dazu sucht er seine Familie auf, gibt sich als „Onkel Fredo“ aus und erzählt seinen Kindern und seiner Frau von allerlei Abenteuern mit bekannten Superhelden.

Was davon wahr ist und was nicht bleibt unerheblich, es ist ein großer Spass in der Tradition von Deadpool der sich je ebenfalls in alle möglichen wichtigen Ereignisse der Marvel Geschichte gemogelt hat und geht so weit sich genau darüber lustig zu machen.

Dabei gibt es wilde, durchgeknallte Action, sehr viel Witz, aber eben auch sehr viel Tragik, weil sich eben alles doch um den Tod von Franks Familie geht.

Das ganze ist zudem ziemlich brutal und man muss dann doch schonmal schlucken was der durchgeknallte Frank seinen Kindern so alles erzählt und erst der „normale“ Frank das verhindert.

Das hier unterschiedliche Zeichner am Werk sind funktioniert toll, da die Handlungen aufgeteilt sind. Einige der Geschichten setzten klar den abgefahrenen Humor ins Zentrum, andere versuchen möglichst nah am Original zu bleiben. Auch die Farbgebung folgt diesem Motto bis hin zu der Tatsache das man den Moiré-Effekt nach ahmt.

[Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von Panini]

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