Die Foundation Serie von Isaac Asimov gehört zu den wohl bekanntesten und besten Science-Fiction Geschichten die bisher geschrieben wurden. Daher schmerzt es mich auch immer noch das ich nie dazu gekommen bin sie zu lesen. Daher freute es mich umso mehr das eine TV Serie an den Start geht die hochwertig produziert ist und einige Dinge modernisiert.

Gaal Dornick kommt vom Planeten Synnax wo sie als angehende Wissenschaftlerin als Häretikerin gilt. Ihre Hoffnung ist es auf der Zentralwelt Trantor bei dem angesehenen Mathematiker Hari Seldon weiter studieren zu können. Doch der geklonte Imperator, der immer in zu Dritt in verschiedenen Station des Lebens auftritt (Bruder Abend, Bruder Tag und Bruder Morgen), intrigiert bereits weil er seine Herrschaft durch Seldon Vorhersagen bedroht sieht.

Die Idee der Psychohistorik die Seldon erforscht hat, wird hier vereinfacht erklärt und ist auch der zentrale Punkt der Serie. Das Handeln einer möglichst große Masse an Menschen (Außerirdische gibt es in dieser Welt nicht) kann mittels Mathematischer Formeln vorhergesagt werden. Seldon hat damit den Fall des Imperiums vorher gesehen und auch das dieser Fall nicht aufgehalten werden kann. Die „Dunkelheit“ danach kann nur verkürzt werden und das versucht er zu bewerkstelligen.

Das Problem ist die Tatsache das die erste Folge in der Zukunft startet, dann zurück zu Gaals Reise nach Trantor springt und das etwas verwirrend ist. Zudem wird Imperator Cleon XII (Bruder Tag) zu Beginn als impulsiv und niederträchtig dargestellt das die Tatsache das er bei dem Verfahren Seldon verschont einfach falsch wirkt. Auch die Frage wie Gaal überhaupt so weit kommen konnte mit der Erforschung der Mathematik ohne eine echte Chance etwas nach zu lesen verwundert ein wenig.

Ansonsten passt hier alles. Die Welt sieht genial aus, die Effekte sind gelungen und gerade die Erklärungen und der Aufbau ist extrem zugänglich. Man versteht sehr schnell worum es geht, welche Motive die Charaktere haben und kann sich mit mit den Ideen identifizieren. Vor allem aber wird das alles recht episch präsentiert. Viel der Technik wirkt extrem abgefahren und gleichzeitig vertraut, Trantor wirkt riesig und die Idee dass das Imperium riesig ist kommt gut rüber.

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