Action Comic #1000 [eng]

Was macht Superman aus?

Autor: Dan Jurgens, Peter J. Tomasi, Marv Wolfman, Cindy Goff, Bob Rozakis, Paul Levitz, Geoff Johns, Richard Donner, Scott Snyder, Tom King, Louise Simonson, Paul Dini, Brad Melzer, Brian Michael Bendis
Zeichner: Dan Jurgens, Patrick Gleason, John Romita Jr., Curt Swan, Neal Adams, Oliver Coipel, Rafael Albuquerque, Clay Mann, Jerry Ordway, José Luis Garcia-López, Walter Simonson, John Cassaday, Jorge Jimenez, Jim Lee
Tusche: Norm Rapmund, Patrick Gleason, Danny Miki, Butch Guice, Kurt Schaffenberger, Neal Adams, Oliver Coipel, Rafael Albuquerque, Clay Mann, Jerry Ordway, Kevin Nowlan, Walter Simonson, John Cassaday, Jorge Jimenez, Scott Williams
Farben: Hi-Fi, Alejandro Sanches, Peter Steigerwald, Dave McCaig, Jordie Bellaire, Trish Mulvihill, Brennan Wagner, Laura Martin, Jorge Jimenez, Alex Sinclair
Letterer: Rob Leigh, Tom Napolitano, Dave Sharpe, Nick Napolitano, John Workman, Carlos M. Mangual, Josh Reed, Chris Eliopoulos, Cory Petit
Kaufen: ComiXology
Bewertung: 4,5/5

Hier ist sie nun die 1000 Ausgabe von Action Comics wo die wichtigsten aktiven Autoren von Superman ihre Interpretation nochmal darlegen können.

Wir beginnen quasi mit dem Abschluss dessen was Dan Jurgens bisher mit dem Charakter gemacht hat. Eine Feier für den Stählernen wo er nicht nur in Metropolis geehrt werden soll sondern auch als Charakter im Comic. Es tauchen viele seiner Freunde und Weggefährten auf und natürlich spielt auch irgendwie seine Familie eine zentrale Rolle.

Jurgens macht exakt das weiter was er schon die ganze Serie über tut. Superman ist GUT, er ist ein Held der eben nicht auf „das letzte Mittel“ zurück greifen muss sondern immer eine Weg findet das Richtige zu tun. Es ist so ziemlich das Gegenteil dessen was im Film passiert.

Daher ist es auch nur passend das Jurgens hier auch selbst zeichnet. Es ist der ikonische Held den man aus seiner Kindheit kennt aber trotzdem modern ist (auch jetzt wieder mit Unterhose drüber).

Tomasi führt und dann Anhand der Bedrohung durch Vandal Savage durch die Geschichte unseres Helden. Angefangen von dem noch nicht so starken Kämpfer für den kleinen Mann, über diverse bekannte Geschichten (z.B. Kingdom Come) bis hin zur Gegenwart. Das er dabei total unterschiedliche Zeichenstile zeigt ist beeindruckend.

Wolfman und Swan zeigen uns dann eine Story die sich auf Maggie Sawyer konzentriert die als Polizei Captain von Metropolis gewohnt ist mit Superman zu arbeiten, hier aber dessen Hilfe bekommt ohne es zu wissen. Wir bekommen quasi eine Superman Geschichte aus einer vollkommen anderen Perspektive gezeigt.

Das Lex Luthor der Erzfeind von Superman ist weis jedes Kind, wenn auch aktuell der glatzköpfige Magnat scheinbar auf der Seite der Guten kämpft. Hier jedoch geht es um ein klassischen Kampf der Geister der witzig von Levitz und Adams in Szene gesetzt wird.

Dann zeigen Johns, Donner und Coipel sozusagen einen Epilog zum ersten Auftreten unseres Helden in Action Comic #1. Das zerstörte Auto das jeder Comicfan vom Cover kennt ist hier der Aufhänger für einen weiteren Beweiß der der Stählerne ein durch und durch gutes Herz hat.

Dann geht Snyder einen Schritt zurück und lässt die Kontrahenten Superman und Luthor einen Blick auf ihre Zeit in Smallville werfen. Leider eine eher schwache Geschichte.

Tom King führt uns in die ferne Zukunft wo Superman am Grab seiner Eltern über sein Leben sinniert. Hier geht es ein wenig um Religion und was der Glaube in uns tut. Auch nicht Kings beste Arbeit.

Louise Simonson und Ordway erzählen dann eine sehr klassiche Clark Kent Geschichte die zeigt wofür Supergeschwindigkeit gut ist … oder eben nicht.

Paul Dini bringt dann etwas Humor in die Sache, lässt aber auch nicht aus zu betonen welch ein Held Superman ist.

Brad Melzer und John Cassaday liefern eine weitere Betrachtung der Supergeschwindigkeit aber auch dessen was ein normaler Mensch an Mut aufbringen kann. Die Erzählweise ist sehr fesselnd und man wünscht sich fast das beide die Serie übernehmen würde. Es ist eine Mischung auf Heldenhaftem Superman und dem Fokus auch auf normale Menschen.

Dann kommt Bendis und gibt seinen Einstand mit dem Anfang seiner Geschichte. Es ist eine Bedrohnung die den Namen auch verdient. Auch hier ist Superman freundlich und ein Held, doch er hat es nicht so einfach wie in den anderen Geschichten. Er muss kämpfen und selbst Supergirl kann nicht helfen. Obwohl die Geschichte fast nur ein Kampf ist funktioniert sie sehr gut. Es wird ein Mysterium aufgebaut über das man mehr erfahren will.

Natürlich hilft es, dass Jim Lee zeichnet. Sein Stil ist etwas reduzierter geworden. Supergirl ist nicht mehr so extrem sexy dafür stimmt Action und Mimik.

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