Detective Comics #1027 [eng]

Das große Jubileum

Autor: Peter J. Tomasi, Brian Michael Bendis, Matt Fraction, Greg Rucka, James Tynion IV, Kelly Sue DeConnick, Marv Wolfman, Grant Morrison, Tom King, Scott Snyder, Dan Jurgens, Mariko Tamaki
Zeichner: Brad Walker, David Marquez, Chip Zdarsky, Eduardo Risso, Riley Rosmo, John Romita Jr., Emanuela Luppachino, Chris Burnham, Walter Simonson, Ivan Reis, Dan Jurgens, Kevin Nolan, Dan Mora
Tusche: Andrew Hennesy, David Marquez, Chip Zdarsky, Eduardo Risso, Riley Rosmo, Klaus Janson, Bill Sienkiewicz, Chris Burnham, Walter Simonson, Joe Prado, Kevin Nolan, Dan Mora
Farben: Nathan Fairbairn, Alejandro Sanchez, Chip Zdarsky, Eduardo Risso, Ivan Plascenica, Arif Prianto, Jordie Bellaire, Laura Martin, Marcelo Maiolo, Hi-Fi, Tamara Bonvillain
Letterer: Rob Leigh, Joshua Reed, Aditya Bidikar, Tom Napolitano, Andworld Design, Troy Peteri, Carlos Mangual, Steve Wands, John Workman
Kaufen: ComiXology
Erscheinungsdatum: 15.09.2020
Bewertung: 3,5/5

Batman hatte sein Debut in Detective Comics #27 aus dem Jahr 1939 und das ist nun Anlass für DC mit der Nummer 1027 ein dickes Jubiläumsheft raus zu bringen. Hier präsentieren alle die rund um Batman aktuell Rang und Namen haben Geschichten die von interessant bis zu wild gehen.

Tomasi lässt Batman aus einer Todesfalle entkommen dabei erinnert er sich an all die Gegner die er bisher bekämpft hat. Die Geschichte ist eher ein Rückblick bzw. eine Selbstreflektion als eine eigene Geschichte und dafür sehr gut gelungen. Auch zeichnerisch ist Walker wie gewohnt gut.

Bendis lässt die gesamte Batfamilie einen Mord aufklären und das ist leider eher Bendis typisch viel Gerede das in einigen Punkten so gar nicht zu Batman passt. Auch zeichnerisch ist Marquez hier zu hell und Superheldenmäßig.

Matt Fraction und sein Kollaborator an Sex Criminals erzählen eine wilde Geschichte von „Geburtstagsgeschenken“ durch den Joker, die durchgeknallt ist aber dennoch vorhersehbar.

Bei der von Ruck geschriebenen und Risso gezeichneten Geschichte geht es weniger um Batman als viel mehr um die Polizei, Korruption, Ehrlichkeit und was sich davon letztendlich auszahlt. Sehr gut geschrieben und ein Höhepunkt des Heftes.

Tynion und Rossmo haben es dann mit Geistern und passend dazu mit Deadman und der Frage wer Angst wovor hat. Wirklich passend zu Batman ist der Stil von Rossmo aber nicht und das mit den Geistern ist nur bedingt spannend.

DeConnick zeigt zusammen mit Altmeister Romita Jr. wie Bruce Wayne mit reichen Typen umgeht die denken sie könnten sich alles erlauben. Hier ist sowohl die Story interessant geschrieben, die Aussage passend als auch das Artwork hervorragend.

Wolfman und Luppachino führen und bei einer Schatzsuche auf den Grund des Meeres und werfen noch ein paar Nazis mit rein um es interessanter zu gestalten. Doch beides dümpelt eher vor sich hin.

Bei Morrison und Burnham geht es um den Silver Ghost, einen neuen Helden in Gotham der erklärt warum er zum Helden geworden ist. Kurz, witzig und mit einem Ende das man sich hätte denken können, das aber trotzdem gelungen ist.

Doctor Phosphorus will das Batman sich an ihn erinnert. Er will das dem Helden das gleiche widerfährt wie ihm doch dieser hat andere Pläne. Wieder mal zeigt King das seinen Geschichten mehr Tiefgang haben als so manch anderer Autor zu Stande bringt und das hier dann auch noch die Legende Simonson zeichnet macht das nochmal besser.

Snyder und Reis stellen Gordon in den Mittelpunkt, der sowas wie die Verbindung zwischen Batman und Gotham ist, und die Tatsache das er nicht viel unternehmen kann wenn Batman mit der Justice League unterwegs ist.

Dan Jurgens bereitet das Event des Nächsten Jahres vor wenn es mit Generations um verschiedene Inkarnationen der Helden geht.

Zu guter Letzt sind wir mit Tamaki und Mora wieder beim aktuellen Joker War und der Suche von Batman nach einem besonderen Schatz. Auch hier spielten Polizisten wieder eine wichtige und vor allem Emotionale Rolle.

In Summe ein durchaus nettes Heft mit ein paar wenigen Höhepunkten.

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