Mehr Geschichten aus der neuen Realität

Autor: Vita Ayala, Ed Brisson, Paul Grist, Ethan Sacks, Tim Seeley
Zeichner: Chris Allen, Roland Boscjhi, Dan Jurgens, Farid Karami, Luca Pizzari
Tusche: Chris Allen, Roland Boscjhi, Scott Hanna, Farid Karami, Luca Pizzari
Farben: Erick Arciniega, Guru-eFX, Carlos Lopez, Chris O’Halloran, Chris Sotomayor
Lettering: Walproject
Übersetzung: Michel Strittmatter
Kaufen: Panini Shop
Erscheinungsdatum: 16.11.2021
Bewertung: 3/5

Elektra sammelt Verbrecher und Mörder um sich um die Missionen auszuführen, mit denen die Squadron Supreme offiziell nicht in Verbindung gebracht werden darf. Eine sehr klassische Suicide Squad Geschichte mit Unstimmigkeiten im Team, der Tatsache das hier keiner wirklich freiwillig mit macht und einem „Twist“ der durchaus intelligent aber nicht wirklich neu ist. Nett gezeichnet und mit einem Gegner der dann hier mal schnell aus der Bahn genommen wird um die Hauptserie nicht zu stören.

Hier erfahren wir endlich wie Sam Wilson gestorben ist und was dies mit Nighthawk gemacht hat. Die Geschichte ist wieder einmal in einem Stiel gehalten der an die 80er erinnert, einfachere Kolorierung (aber eben nicht wirklich schlechter) mit vielen Anmerkungen der Redakteure und Verweise auf ne Menge anderer Hefte die es natürlich so nie gab. Auch hier wird die Analogie zu Batman offensichtlich, wobei Sam den Part von Jason Todd ein nimmt und Norman Osborn den vom Joker. Eine eher klassische Geschichte die nicht viel neues bringt, dafür einige Lücken füllt.

Luke Cage ist Polizei Commisioner von Washington der mit einem Hawksignal Nighthawk ruft um Verbrechen zu bekämpfen. Auch das hört sich bekannt an und die korrupte Polizei inkl. den Verbrechern die das ausnutzen und einem religiösen Eiferer der seine eigene Art von Gerechtigkeit bringen will. Was ganz nett gemacht ist, ist die Symbolik und die Anspielung auf die im „Heroes Reborn“ Universum vorherrschende Religion. Zeichnerisch okay, dafür mit einigen durchaus intelligenten Verweisen auf die „echte“ Marvel Realität.

Zu Night-Gwen findet sich keine Analogie und das macht es irgendwie zur interessantesten Geschichte im Band. Es gibt hier eine nette Mischung aus Beziehungsgeschichte die durch die geheime Identität gefährdet wird, die Frage was richtig und falsch ist, Kämpfen die eben nicht überzogen sind, einigen Verweisen auf die normale Spider-Man Geschichte und vieles mehr. Interessant und spannend geschrieben, ansprechend gezeichnet und obwohl die einzelnen Teile nicht wahnsinnig innovativ sind macht es in Summe doch großen Spass.

Zu guter letzte muss Logan als Weapon-X zusammen mit dem was noch von Alpha-Flight übrig ist gegen Amerika und die Squadron kämpfen. Interessant hierbei das die Veränderungen noch umfassender sind als vermutet und das es wohl einen Krieg zwischen den USA und Kanada gegeben hat. Die Geschichte an sich ist recht einfach gestrickt mit einer Wendung die wenig überraschend ist und Zeichnungen die an vielen Stellen recht krude wirken.

[Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von Panini]

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