Die Dystopie des DC Universums

Autor: Robbie Thompson, Geoffrey Thorne, Tim Sheridan, Stephanie Phillips, Marguerite Bennett
Zeichner: Javier Fernandez, Tom Raney, Rafa Sandoval, Simone Di Meo, Tony Infante, Marguerite Sauvage
Tusche: Javier Fernandez, Tom Raney, Jordi Tarragona, Julio Ferreira, Simone Di Meo, Tony Infante, Marguerite Sauvage
Farben: Alex Sinclair, Mike Atiyeh, Alejandro Sanchez, Tamara Bonvillain, Marguerite Sauvage
Lettering: Walproject
Übersetzung: Frank Rehfeld
Kaufen: Panini Shop
Erscheinungsdatum: 16.11.2021
Bewertung: 2/5

Auf einer anderen Erde kämpft eine Suicides Squad gegen eine sehr verdrehte Justice League doch die Frage ist warum? Was hat Waller damit zu tun und wer sind überhaupt die Mitglieder der einzelnen Teams wirklich? Letzteres ist dann eher uninteressant, da kaum einer der Charaktere wirklich bekannt ist und eine emotionale Bindung aufzubauen ist auch schwer. Der Sinn hinter der Handlung der Teams ist auch nur bedingt zu finden. Zudem ist das ganze eher lieblos gezeichnet.

Der letzte Kampf einiger Green Lanterns auf einem unbekannten Planeten gegen einen übermächtigen Feind und die Ringe funktionieren nicht mehr. John Steward, der kaum wieder zu erkennen ist schießt sich durch Horden von Gegnern um am Ende mit einer Überraschung diese zu übertölpeln. Auch hier stellt sich oft die Frage was da gerade passiert und vor allem warum. Natürlich leben Geschichten auch davon das vieles erst am Ende erklärt wird, aber so ein paar Hinweise auf dem Weg dorthin wären nett gewesen. Dafür sind die Zeichnungen etwas besser als in der ersten Geschichte.

Die Titans kämpfen gegen die 4 Reiter der Apokalypse die schon im ersten Sonderband angedeutet wurden. Doch auch hier passiert sehr viel mit Andeutungen und verdecken Hinweisen die den Leser verwundert zurück lassen. Man hat das Gefühl nur einen kleinen Teil einer so viel größeren Geschichte zu lesen doch die anderen Teile befinden sich eben nicht in diesen Bänden und werden leider auch nicht sonstwie erklärt. Zeichnerisch ist dieser Teil aber ohne Zweifel der beste in diesem Band.

Harley Quinn soll in Gotham Jonathan Crane, der jetzt für den Magistrat arbeitet, dabei Helfen Schurken zu fangen. Die Geschichte funktioniert erstaunlich gut, kommt ohne viele Verweise aus und bedient sich bekannter Charaktere deren Motivation man gut erkennen kann. Die Zeichnungen im Anime Stil sind ansprechend, wenn auch gewöhnungsbedürftig. In Summe der interessanteste Teil.

Kara Zor-El hat als Superwoman eine Kolonie auf dem Mond gegründet, pflanzt dort Blumen und trauert um Krypto und sowieso alles. Die Fremde die dann dort eindringt gibt ihr die Gelegenheit so ziemlich alle nur erdenklichen Ratschläge zum Leben los zu werden. Das Ganze liest sich eher wie ein Verhaltensratgeber denn wie eine Geschichte, interessant ist anders. Die Zeichnungen an sich sind gelungen, passen aber so gar nicht zu dem was dort passiert oder generell zu einer Superheldengeschichte.

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