Die Reise durchs Multiverse wird wild

Nach 2 Jahren Abstinenz kann man nun endlich wieder mal etwas beruhigter ins Kino gehen und dann wartet auch noch ein solcher Blockbuster auf einen. Der Film wurde mit einigen Vorschusslorbeeren versehen, aber nicht ganz so sehr gehypt wie Spider-Man: No Way Home.

Die Spoilerfreie Handlung ist recht schnell erzählt: America Chavez kommt in das Haupt-Marvel-Universum weil sie von Mächten verfolgt wird die ihre Kräfte stehlen wollen. Dr. Strange will ihr helfen und der wiederum sucht bei Wanda Maximoff nach Unterstützung. Zusammen geht es auf einen wilden Trip.

Es gibt ein wenig mehr Horror und sehr viel mehr Drama. Es sterben wirklich viele Leute in dem Film und auch oftmals welche an die man sich schnell gewöhnt hatte. Er ist ein Stück weit düsterer, aber im Ganzen nicht so bedrückend wie man vielleicht meinen mag.

Im Vorfeld gab es einiges an Spekulationen was man dann vorab gesehen haben sollte wobei auch das sich in Grenzen hält. Man kann den Film tatsächlich genießen ohne vorher irgendwas gesehen zu haben weil alles wichtige gut erklärt wird. Allerdings hilft es durchaus den ersten Dr. Strange und WandaVision gesehen zu haben, für den Rest geht es dann in die Spoiler.

Spoiler
Interessanterweise baut die Handlung nicht wirklich auf Spider-Man: No Way Home auf. Die Idee mit dem Multiversum wird zwar weiter geführt, aber der Zauber den Strange gesprochen hat ist NICHT der Auslöser für die Probleme. Auch Captain Carter ist nicht die, die wir aus den What If? Folgen kennen und das Patrick Steward mal wieder Charles Xavier spielt heißt ebenfalls nicht das die restlichen X-Men auftauchen. All diese Helden entstammen einer anderen Welt wo es auch einen Black Bolt gibt der von Anson Mount gespielt wird, aber auch nicht aus der Serie Inhumans stammt, einen Reed Richards der von John Krasinski gespielt wird und wohl auch nicht der selbe aus seinem eigenen Film sein wird der noch kommt.

Das Wanda die Böse ist war zu erwarten, wie das zusammen passt und wie man da noch einige andere Dinge aus den Marvel Comics rein geworfen hat (Wundargore Mountain, Chton) ist aber durchaus gelungen. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Tatsache das man sich offensichtlich nicht um die eingeschränkten Sichtweisen einiger Länder schert und ganz offen die Homosexualität von Americas Müttern zeigt ohne das es jetzt irgendwie aufgezwungen wirken würde.

Natürlich gibt es einige Kritikpunkte. Der Punkt warum man hier das Universum 616 nennt, wo im Comic immer wieder erwähnt wird das das Comicuniversum das 616 ist und das MCU eigentlich die Nummer 199999 haben sollte, aber sei’s drum. Das Bruce Campbell kurz auftaucht (es IST ein Sam Raimi Film) ist durchaus witzig und das am Ende Clea Stephen zur Hilfe ruft und auch noch von Charlize Theron gespielt wird lässt hoffen das es einiges an weiteren interessanten Plänen gibt.

In Summe macht der Film großen Spass, hat ne Menge Easter-Eggs und hier und da auch Wendungen die man vielleicht nicht direkt erwartet. Eine der Höhepunkte für mich war der musikalische Zauberkampf.

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